Im Falle von Verletzungen am Unterbauch, die in der Vergangenheit gesetzt wurden, z. B. Narben nach Bauchoperationen oder nach Fettabsaugungen am Bauch, kann es sinnvoll sein eine Alternative zum üblichen `Arbeitspferd` in der mikrochirurgischen Brustrekonstruktion zu haben. Das sogenannte Arbeitspferd ist der DIEP – Lappen (deep inferior epigastric perforator flap) und die Spenderregion ist gerade die Bauchdecke. Hier wird Fett mit Haut so entnommen, dass eine neue Brust daraus geformt werden kann. Dies ist besonders dann interessant, wenn nach Brustkrebs oder anderen Erkrankungen der Brust, die Brust fehlt oder nur teilweise vorhanden ist. In diesen Fällen greifen wir gerne auf ein alternatives Spendergebiet zurück, um weiterhin Eigengewebe zum Brustwiederaufbau anbieten zu können. Das Berliner Konzept für die mikrochirurgische Brustrekonstruktion in der Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie (sinis-plastische-chirurgie.de) sieht hierfür die Glutealregion (Gesäß) als Spenderareal vor. Insofern vorhanden, wird hier Fettgewebe mit der darüberliegenden Hautinsel so entnommen, dass anschließend eine Gesäßstraffung folgt. Der sogenannte sGAP (superior gluteal artery perforator flap) stellt eine zuverlässige Alternative zum DIEP da und steht für alle Frauen zur Verfügung, die keine ausreichenden Fettpolster am Bauch anbieten können oder für diejenigen, die Narben durch Voroperationen an der Bauchdecke tragen.

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