Seit der Veröffentlichung der Britischen Behörden hinsichtlich des Umgangs mit den umstrittenen PIP Implantaten aus Frankreich, die bei zahlreichen Operationen in der Plastischen Chirurgie zur Brustvergrößerung eingesetzt wurden, besteht erneut allgemeine Verwirrung. Zahreiche Frauen melden sich über die Praxishotline und bitten um Beratungsgespräche, ob nun eine Entfernung der Implantate doch vernachlässigt werden kann. Grundsätzlich gilt allerdings weiterhin die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Plastische-, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, kurz DGPRÄC, wonach die Silikonimplantate des französischen Herstellers entfernt werden sollten. Da die Kostenfrage nach wie vor nicht klar geklärt ist, sind viele Frauen verunsichert und ziehen sich auf die Britische Empfehlung hin zurück. Die Silikonimplantate, die zur Brustvergrößerung genutzt wurden verbleiben so bei den Patientinnen und das weitere Risiko für Folgeschäden bleibt unberechenbar. Aus diesem Grund empfehlen wir strikt die Entfernung der Implantate und bieten dafür den betroffenen Frauen eine Hilfestellung bei der Erlangung der Kosten, bzw. hinsichtlich einer Kostenbeteiligung von anderer Seite, um die Option der Silikonimplantat Entfernung nicht aufgrund finanzieller Überlegung auszusparen.

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