Seit ca. 10 Tage wurde in Frankreich offiziell die Empfehlung ausgesprochen, bei Patientinnen mit PIP Implantaten einen Prothesenwechsel, bzw. Entfernung vorzunehmen. Die Kosten dafür tragen, dort sogar zunächst die Kassen, da die betroffenen Frauen möglichst zeitnah die Entfernung der Implantate vornehmen lassen sollen. Es liegt der begründete Verdacht vor, dass Frauen mit diesem Prothesentyp ein erhöhtes Carcinomrisiko für die Brustdrüse aufweisen. Insbesondere konnte gezeigt werden, dass das Auftreten von Lymphomen bei diesen Patientinnen häufiger zu erwarten sei, als bei nicht-operierten gleichaltrigen Patientinnen. Welche Schlussfolgerungen sind zu ziehen und was heißt das für die Deutschen Patientinnen, bzw. Brustvergrößerungen die hier in Deutschland durchgeführt wurden? Bislang haben wir in Berlin keine Patientinnen gesichtet, die Implantate dieses Herstellers tragen. Die Implantate, die wir in der Praxis in Berlin zur Brustvergrößerung nutzen, sind sichere Produkte, die nachweislich kein erhötes Krebsrisiko oder Risiken zur Entwicklunb von Lymphomen aufweisen. Sollen Sie verunsichert sein, Implantate tragen, deren Hersteller Sie nicht kennen, so suchen Sie Ihren Plastischen Chirurgen auf, der die Brustvergrößerung vorgenommen hat. Hier können Sie im Gespräch erfahren, welche Implantate Sie tragen, bzw. ausschließen, dass es sich um den genannten Implantattypus aus Frankreich handelt. Es gilt auf jeden Fall weiterhin als gesichert, dass Silikonimplantate per se keine höhere Entartungsrate für Brustkrebs mit sich führen. Hierzu können Sie auch das Statement der FDA einsehen, die als Prüfinstanz zur Zulassung der Silikonimplantate in den USA Stellung nimmt: http://www.fda.gov/MedicalDevices/ProductsandMedicalProcedures/ImplantsandProsthetics/BreastImplants/ucm259866.htm

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