Der folgende Beitrag demonstriert die Problematik der PIP Implantate, die hier nicht nur zur kosmetischen Brustvergrößerung eingesetzt wurden: http://www.swr.de/landesschau-bw/-/id=122182/did=9127120/pv=video/nid=122182/zxvcfv/index.html Offensichtlich gibt es auch Fälle an deutschen Universitätskliniken, wo die Implantate zu Zwecken der Rekonstruktion nach Brustkrebs eingebaut wurden. An dieser Stelle bleibt die Frage offen, ob nicht grundsätzlich der Aufbau mit Eigengewebe, also die Brustrekonstruktion nach Krebs mit dem DIEP-Lappen oder anderen Verfahren vorteilhafter wäre. Die Wiederherstellung der Brust mit Implantaten aus Silikon birgt grundsätzlich zahlreiche Probleme in sich, unabhängig vom jetzt aufgetretenen Skandal. Dazu gehört die Kapselfibrosebildung, ebnso wie die unnatürliche Haptik (also Beschaffenheit). Im Gegensatz dazu kann mit einer Brustwiederherstellung durch Eigengewebe (z. B. auch sGAP, TMG) auf das Implantat verzichtet werden. Die ästhetischen oder kosmetischen Eingriffe ausgenommen, hätte sich bei vielen betroffenen Patientinnen, die Problematik jetzt nicht gestellt. Oftmals kommt die Frage auf, warum wurden mir diese Verfahren nicht erklärt, warum wurde mir nicht gesagt, dass man auf diese Weise die Brustwiederherstellung durchführen kann. In diesen Fällen kann ich nur dazu raten, sich auch an einen Plastischen Chirurgen zu wenden, der die Möglichkeiten der Brustrekonstruktion, z. B. mit mikrochirurgischen Verfahren anspricht und darlegt. Die informierte Patientin, kann dann für sich selbst Ihre Schlüsse ziehen.

 

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