Prominente wie Angelina Jolie haben es vorgemacht: Um der Krebsgefahr vorzubeugen, griff sie im letzten Jahr zu einer radikalen Maßnahme und ließ sich beide Brüste amputieren. Ein mutiger Schritt. Liz Hurley in London Frauen dazu auf, sich regelmäßig Brustkrebskontrollen zu unterziehen. Für Frauen, die bereits eine Brustamputation vornehmen lassen mussten, kommt dieser gut gemeinte Aufruf leider zu spät. Sie wurden nicht nur mit einer lebensbedrohlichen Krankheit konfrontiert, sie müssen auch damit leben, dass ihnen das Symbol der Weiblichkeit genommen wurde.
Glücklicherweise gibt es mittlerweile zahlreiche Methoden, die Brust wieder aufzubauen. Nicht nur durch Silikon können Brüste wiederhergestellt werden, immer beliebter ist die Methode des mikrochirurgischen Transfers von Eigengewebe. In unserer Klinik für Plastische-, Hand und Rekonstruktive Mikrochirurgie bieten wir die Möglichkeit, mit Hilfe mikrochirurgischer Operationstechniken die Brust wieder aufzubauen. Dabei entnehmen wir je nach Konstitution der Patientin Eigengewebe aus der Unterbauchregion – hierfür steht die sogenannte DIEP-Methode (Deep Inferior Epigastric Artery Perforator Flap). Bei der S-GAP Methode (Superiorer Gluteal Arterien Perforator) wird das Gewebe aus der unteren Gesäßhälfte entnommen. Diese Methode ist besonders für Frauen geeignet, die über wenig Fettdepots verfügen. Patientinnen, für die die Gewebeentnahme an diesen Körperstellen nicht möglich ist, können auch mit der TMG-Methode (Transverser Myocutaner Gracilis) behandelt werden. Hier wird dann eine Gewebeeinheit aus dem Oberschenkel entfernt und anschließend zur Brust geformt. Der große Vorteil dieser Operationstechniken ist, dass eine Abstoßungsreaktion so gut wie ausgeschlossen ist, da es sich um Eigengewebe handelt. Der Einsatz von Fremdgewebe birgt nach wie vor Gefahren, die sich nicht 100%ig abschätzen lassen – zudem stehen Folgeoperationen an, da das Silikon nach wenigen Jahren ausgewechselt werden muss.
In unserer Klinik für Plastische-, Hand und Rekonstruktive Mikrochirurgie in Berlin erfordert die Behandlung einen stationären Aufenthalt von etwa 7 bis 10 Tagen – nach 3 bis 6 Monaten können dann gewünschte Korrekturmaßnahmen vorgenommen werden.
Egal welche Methode es am Ende wird – wichtig ist, dass mit Hilfe der mikrochirurgischen Operationstechniken Frauen geholfen werden kann, ihr Selbstwertgefühl wiederherzustellen und sich weiblicher zu fühlen.

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