Die komplexe Wunde ist ein Überbegriff für langjährige offene Wunden, welche zu einer nachhaltigen und anhaltenden Störung der Funktion führen und  die Lebensqualität des Patienten beeinflussen. Die komplexen Wunden führen zu einer Chronifizierung der Beschwerden, da eine einfache Wunde i. d. R. irgendwann ausheilt. Eine komplexe Wunde ist nicht immer gleich eine chronische Wunde. Dies liegt daran, dass eine Wunde per se durch ihre Beschaffenheit kompliziert sein kann. Andererseits kann eine komplexe Wunde dauerhaft Komplikationen produzieren und damit die Wundheilung stören und chronisch werden. Von einer Chronifizierung sprechen wir üblicherweise nach einer Dauer von mindestens sechs Monaten. Die komplexen Wunden können eine unterschiedliche Tiefe aufweisen, wobei die maximale Tiefe erreicht ist, wenn der Knochen beteiligt oder zumindest zu sehen ist. Komplexe Wunden treten häufig auf, wenn Patienten immobil sind, also bettlägrig. Dann können Wunden entstehen, an den Stellen, wo beim Liegen im Bett der stärkste Druck entsteht (z. B. Druckgeschwüre an Rücken oder Gesäß). Diese sogenannten Druckgeschwüre (Dekubitalulcera) sollten möglichst zeitnah behandelt werden, da eine Verzögerung  zu Osteomyelitiden (Knochenentzündung ) und anderen unerwünschten Komplikationen führen können. Prof. Sinis und sein Team stehen Ihnen dabei für weitere Fragen telefonisch, wie auch über Skype, gerne zur Verfügung.

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