Kommt es zu Verletzungen des Plexus brachialis können diese schwerwiegende Beeinträchtigungen nach sich ziehen. In unserer Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin berichten uns Patienten oft, wie beeinträchtigt ihr Alltagsleben dadurch ist. Der Plexus brachialis ist für die Versorgung der Hals-, Schulter-, Arm- und Handmuskulatur zuständig. Wie oft unsere Hals-, Schulter, oder Armmuskulatur in Bewegung ist, merken die meisten erst, wenn es in diesem Bereich zu empfindlichen Störungen kommt.
Ein Unfall oder eine Entzündung können zur Schädigung dieses filigranen aber zugleich komplexen Gebildes führen, die im schwerwiegenden Fall einen Totalausfall der Armfunktion nach sich zieht. Hierbei spricht man in der Fachsprache von der sogenannten Plexusläsion. Was damit einhergeht lässt sich dunkel erahnen: das Halten eines Gegenstandes ist nicht mehr möglich und die Betroffenen klagen über eine Empfindungsbeeinträchtigung in den betroffenen Gebieten, die von den Nerven sensibel versorgt werden.
Das komplexe Nervengeflecht ist relativ gering geschützt – dies liegt teilweise an der Knochenführung. Ein Sturz auf die Schulter, ein Bruch des Schlüsselbeins oder auch Beeinträchtigungen bei der Geburt können Auslöser für schwere Schädigungen des Plexus brachialis sein.
Unser Ziel ist, mit Hilfe mikrochirurgischer Verfahren diese Funktion des Plexus brachialis wieder herzustellen.
Ein Verfahren, auf das wir uns in bei unseren Rekonstruktion in Berlin spezialisiert haben, ist der sogenannte Freie-funktionelle-Muskeltransfer.
Die hochkomplizierte und nur von wenigen Chirurgen durchgeführte Operation arbeitet mit einem sogenannten Spendermuskel, der gesund und unverletzt ist. Die Grundidee besteht dabei darin, diesen gesunden Muskel (meißt vom Bein) zu transferieren und diesen mit einer neuen Aufgabe zu betreuen.
Leidet der Patient zum Beispiel an einer Plexus-Lähmung, ist es möglich einen gesunden Spendennerv zu entnehmen – beispielsweise am Unterschenkel und diesen an die verletzte Stelle zu transplantieren. Was hier einfach beschrieben wird, ist eine chirurgische Meisterleistung, denn der Muskel muss mit seiner kompletten Gefäß- als auch nervalen Versorgung an die lädierten Stelle transplantiert werden. Einfacher ist der erste Schritt:
Der Spendermuskel wird an eine Vene und eine Arterie angeschlossen – die Durchblutung ist zwar damit gewährleistet, allerdings braucht ein Muskel zum Funktionieren wesentlich mehr. Es muss auch im zweiten Schritt sichergestellt werden, dass elektrische Impulse den Muskel zum Anspannen bringen. Je nach dem, von wo der Spendermuskel entnommen wird, kann es sein, dass der „Ersatz-Muskel“ nicht in unmittelbarer Nähe liegt. Ein längeres Nervenkabel wäre hier von Nöten, um die Funktionalität sicherzustellen. Damit die Impulse durch das Nervenkabel ankommen, sind Nervenfasern unablässig, die auf Rückenmarksebene aussprossen müssen. Dies erfordert Zeit. Manchmal kann es bis zu einem Jahr dauern, dass die Nervenfasern an der gewünschten Stelle wachsen. In Kenntnis dieses langwierigen Prozesses ist es sinnvoll, diese herausfordernde Operation in zwei Schritten zu planen, um den Abbau des transplantierten Muskels (Atrophie) durch fehlende Impulse zu vermeiden.
In einer ersten Operation wird der Nerv entnommen und transplantiert und zu einem späteren Zeitpunkt wird dann der komplette Muskel entnommen und transplantiert.

Wenn Sie unter einer Verletzung des Plexus brachialis leiden und mehr über die hier beschriebene Methode des Freien-funktionellen Muskeltransfers erfahren möchten, sind Sie in unserer Privatpraxis bestens aufgehoben. Neben unserer Privatsprechstunde führen wir auch eine Kassensprechstunde durch und versorgen selbstverständlich auch diese Fälle in einem dafür ausgestatteten Krankenhaus in Berlin.
Ich würde mich freuen, wenn Sie mich in meiner Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin Dahlem besuchen und ich Ihnen beratende zur Seite stehen kann.

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