Die `Zeit` berichtet über das erste Gerichtsurteil im PIP – Skandal, wonach der TÜV Rheinland schadensersatzpflichtig sei. Anfang 2012 wurden Frauen mit Silikonimplantaten der Firma PIP aus Frankreich mit der Nachricht erschüttert, dass in den genannten Silikonimplantaten Industriesilikon verarbeitet wurde. Damit rollte eine große Welle von Explantationen von Silikonimplantaten auf niedergelassene wie auch in Kliniken tätigen Plastischen Chirurgen zu. Im Gegensatz zu qualitativ hochwertigen Implantaten anderer Anbieter, die zur Brustvergrößerung genutzt werden, reißen die PIP Implantate häufiger, früher und geben das Industriesilikon in den Körper der Patientinnen ab. In wieweit hier ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung von Tumoren vorliegt, bleibt unklar. Das Urteil wurde von verschiedenen Stellen als `mutig` bezeichnet. Der TÜV-Rheinland kündigte an in Berufung zu gehen.

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