Wenn lediglich anteilig die Brust entfernt wurde, also nur partiell oder brusterhaltend operiert wurde, können gewisse Volumendefekte auch mit Eigenfettinjektionen aufgefüllt werden. Dieses Fettgewebe wird vom Unterbauch gewonnen und nach Filterung und entsprechender Aufarbeitung in die Brust injiziert. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass Fettdepots genutzt werden (z. B. am Bauch), die ohnehin unerwünscht sind. Außerdem handelt es sich um einen Wiederaufbau der Brust, der ausschließlich mit körpereigenem Gewebe erfolgt, wodurch eine hohe Verträglichkeit des Verfahrens gesichert ist. Die Verwendung von Eigenfett ist zwar im Volumen limitiert, dennoch sind wir in der Lage über mehrere Sitzungen hinweg Volumina von bis zu 250 und 300 ml aufzufüllen.

Abb. Eigenfett Transplantation bei partiellem Substanzverlust der Brust

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