Macrolane wurde zur Brustvergrößerung angewandt. Es handelt sich um eine Hyaluronsäure, die auch für andere Indikationen in der ästhetischen Chirurgie verwendet wird (z.B. Falten-unterspritzung). Seit wenigen Jahren wirbt der Anbieter von Macrolane allerdings damit, dass hiermit ein Verfahren exisitiere, das schonender als jede Behandlung mit Silikonimplantaten zur Brustvergrößerung eingesetzt werden könne. Es sollten hiermit auch Größen von über 250 ml  Zuwachs erreichbar sein. Weiterhin wurde in den entsprechenden Werbemedien und Videos der Vorteil herausgestellt, dass es sich um ein schonendes und resorbierbares Material handele, welches hier dauerhaft zu keinen Schäden führe. Seit kurzem häufen sich allerdings die kritischen Stimmen, dass es nicht nur im Rahmend er Diagnostik zu problematischen Bildern komme, die schwer zu beurteilen seien (z. B. beim Mammographie-Screening), sondern auch Gewebsveränderungen auftreten können. Dies hat dazu geführt, das Q-Med auf der offiziellen Internetseite von dieser Behandlung Abstand nimmt.

Das Beispiel Macrolane zeigt einmal mehr, wie hoch die Wertigkeit der Eigenfettinjektion ist, gerade in einer Zeit, wo verstärkt durch die Patienten nach `auffüllenden Substanzen`  gefragt wird. Nicht nur im Rahmen der Schönheitschirurgie oder auch Ästhetischen Chirurgie hat die Eigenfettinjektion ihren Stellenwert. Auch in der Rekonstruktiven Chirurgie können hiermit ausreichende Polster und Konturen geschaffen werden, die z. B. bei Teilentfernungen der Brust nach Brustkrebs zum Tragen kommen können.

Als Zentrum für Plastische Chirurgie mit rekonstruktiver Mikrochirurgie in Berlin bieten wir Ihnen sämtliche Verfahren an, die körpereigenes Gewebe zur Transplantation an verschiedene Körperregionen anbetrifft.

Abb. Frisch entnommenes Fett vor der Aufarbeitung und Eigenfett-Transplantation in den Körper

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