Bei der Dupuytrensche Kontraktur kommt es zu einer Knotenbildung an der sogenannten Palmaraponeurose. Das ist die Schicht zwischen der Haut und den tiefen Strukturen der Hohlhand, die genetisch bedingt zu diesen Veränderungen neigt. Früher wurde die Erkrankung mit Diabetes und Alkohol in Verbindung gebracht als auslösende Faktoren. Mittlerweile sind die Gene, die die Erkrankung kodieren identifiziert worden. Bei zunehmender Progression kann es zu einem vollständigen Verziehen des Fingers in die Hohlhand kommen. Durch eine operative Fasziektomie (Entfernung der Knoten) kann der Finger wieder aufgerichtet und die Funktion hergestellt werden.

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