Manchmal ist es möglich den Gesichtsnerv mikrochirurgisch in seiner Kontinuität wieder herzustellen. Dies gelingt allerdings in der Regel nur, wenn die Verletzung noch sehr frisch ist oder eben keine Nervendefektverletzung vorliegt. Wenn dies nicht der Fall ist, können Nerventransplantate gewonnen werden, indem der N. suralis vom Unterschenkel entnommen wird und in die Defektstrecke eingenäht wird. Auf diese Weise kann die Kontinuität der Nervenbahn wieder hergestellt werden. Gelegentlich ist das allerdings nicht möglich, wenn z. B. die Läsion durch einen zentralen Tumore (z. B. Kleinhirnbrückenwinkel-Tumoren) hervorgerufen sein. In diesen Fällen, kann von der gesunden Gegenseite der Nerv `angezapft` werden, um die Nervenaussprossung die Gegenseite zur führen (siehe Bild).

Präparation des N. facialis an einem seiner Hauptäste auf der unverletzten Seite zum Anschluss für die direkte Neurotisation der ausgefallenen Gegenseite.

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