Die Wahl der Technik bei der Brustreduktion hängt entscheidend vom Befund ab, d. h. von der Größe, Form und Symmetrie der Brust ab. Die Methode nach Hall-Findley stellt ein ausgezeichnetes Verfahren dar, bei dem besonders Frauen mit einem geschätzten Reduktionsvolumen von ca. 500 bis 1000 g pro Seite entscheidend profitieren. Hierbei wird die Brustwarze mit dem Warzenhof so präpariert, dass deren Durchblutung von kopfwärts und brustbeinwärts gesichert ist. Auf diese Weise kann man mit dem daraus entstehenden Gewebeblock eine Rotation durchführen, die den Warzenhof an eine höhere Position bringt. So entsteht nicht nur eine kürzere Strecke zwischen der Brustwarze und der Halsgrube (sog. Jugulum-Mammillen-Abstand) sondern auch eine zusätzliche Projektionierung der Brust, die im Allgemeinen als harmonisch und natürlich beschrieben wird. Nicht selten kombinieren wir dieses Vorgehen mit einer Fettabsaugung am Drüsenkörper und vor allem den Flanken. Dadurch fallen Faltenbildungen gerade in den Achselhöhlen weg. Die Fettabsaugung fällt genauso wie die Brustverkleinerung unter den Begriff einer kassenärztlichen Leistung, die von den Krankenkassen z. B. bei der Gigantomastie auch getragen werden, insofern diese eine positive Kostenübernahme erteilt haben.

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