Zwei Entscheidungen muss der Plastische Chirurg treffen, wenn es um die Planung und Umsetzung einer Brustverkleinerung geht: Zum einen der operative Zugang, also wo die Schnittführung liegt, beim Durchführen der Brustverkleinerung. Zum anderen muss der Plastische Chirurg die Durchblutung der Brustwarze mit Warzenhof mit berücksichtigen und demnach die Stiellage planen. Wenn die invertierte T-Technik gewählt wird, ist theoretisch jede Stiellagen denkbar. D. h. sowohl eine Durchblutungssituation von kopfwärts als auch fußwärts, von zentral wie auch von außen oder innen ist denkbar. Die anatomischen Bezeichnungen der Lage des Stiels bezeichnen, die ernährenden Gefäße für die Brustwarze und Warzenhof. Dem T-Schnitt gegenüber gestellt, wird der vertikale Schnitt. Dieser ist allerdings nicht immer ausreichend, da bei sehr großen Volumina, die entfernt werden, der vertikale Schnitt unter Umständen nicht ausreicht. Wichtig für die Patientin ist es zu wissen, dass selbst unter der Anwendung eines sogenannten invertierten T-Schnitts, die Länge des Schnitt in der Unterbrustfalte klein gehalten wird, damit hier keine auffälligen Narben zurückbleiben. In der Plastischen Chirurgie stellt die Brustverkleinerung einen Routineeingriff dar. Gleichwohl von Routine die Rede ist, wird jeder Befund, jede Brust, jede Patientin individuell betrachtet, damit eine individuelles Behandlungskonzept für die Operation geplant werden kann.

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