Wenn Frauen sich sich zu einer Brustrekonstruktion mit Eigengewebe entschließen, dann ist diesem Entschluss meist eine schmerzhafte Erkrankung vorausgegangen. In meiner Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin machen wir aber auch oft die Erfahrung, dass Frauen zu dem radikalen Schritt der Brustamputation greifen, um der Krebsgefahr vorzubeugen und die Erkrankung so zu stoppen.

Frauen, deren Brust amputiert wurde, müssen nicht länger auf diesen Teil der Weiblichkeit verzichten.

Glücklicherweise ist die Medizin so weit fortgeschritten, dass die Brust mit Eigengewebe wieder aufgefüllt werden kann. Gerade für Frauen, die künstlichen Gewebestoffen skeptisch gegenüberstehen oder mit Allergien zu tun haben, sind mit der Brustrekonstruktion durch Eigengewebe gut aufgehoben.

Drei Vorteile sind als erstes zu nennen, die klar für diese Methode sprechen:  Die Brust fühlt sich warm an, es handelt sich um körpereigenes Gewebe und – vielleicht der wichtigste Grund: die Brüste sehen natürlich aus.

In meiner Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin Dahlem nehme ich mir ausreichend Zeit, meine Patientinnen über die drei unterschiedlichen Möglichkeiten der mikrochirurgischen Operationstechnik aufzuklären: die DIEP, S-GAP oder auch TMG-Methode.

Im nachfolgenden möchte ich auf die unterschiedlichen Methoden kurz eingehen. Da das Gewebe aus dem Körper der Patientin gewonnen wird (z. B. Unterbauchfett), versteht es sich von selbst, dass je nach Konstitution und Fettverteilungsmuster entschieden wird, welche Methode  individuell am besten passt. Die DIEP-Methode ist die Abkürzung für Deep Inferior Epigatric Arterie Perforator Flap. Bei dieser Methode wird der Patientin das Gewebe aus der Unterbauchregion entnommen. Dies empfiehlt sich gerade bei Patientinnen, die hier über entsprechendes Fettdepot verfügen. Eine andere Stelle, Fettgewebe zu entnehmen, bietet sich unter anderem in der Gesäßregion an – hier spricht man von der S-GAP Methode (Superiorer Gluteal Arterien Perforator). Eine dritte Methode ist die sogenannte TMG-Methode (Transverser Myocutaner Gracilis). In diesem Fall entnimmt der Plastische Chirurg Gewebe aus der Region der Oberschenkel. Egal für welche Methode sich der Plastische Chirurg gemeinsam mit der Patientin eintscheidet: in allen drei Fällen wird die entnommene Gewebeeinheit, bestehend aus Fettgewebe und Haut schonend zur Brust umgeformt. In kleineren  Folgeoperationen kann die Brust dann weiter perfektioniert werden und unter anderem durch einen Warzenhof mit Brustwarze ergänzt werden.

Die Frauen, die sich in unserer Klinik zu einer Brustrekonstruktion mit Eigengewebe entschlossen haben, berichten durchgängig von einem guten Körpergefühl und sind mit dem Verlauf und Ergebnis der Operation sehr zufrieden.

Egal welche Methode es am Ende wird, allen drei Methoden ist gemein, dass die Abstoßungsreaktion gleich Null ist, da es sich um körpereigenes Fettgewebe handelt. Ein anderer nicht zu unterschätzender Vorteil besteht darin, dass Folgeoperationen ausbleiben da bei der Verpflanzung von körpereigenem Gewebe keine langfristigen Folgeschäden wie bei einem Silikonimplantat im Sinne einer Kapselfibrose zu erwarten sind.

Die Brustrekonstruktion mit Eigengewebe bietet Frauen die ideale Möglichkeit, ihre Brust wieder natürlich aufzubauen und so ihr Selbstwertgefühl wieder ein Stück zurückzugewinnen. In den meisten Fällen zahlen die Krankenkassen hier auch die  Kosten. Lassen Sie sich dazu gerne umfassend von mir beraten und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin.

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