Mit zunehmender Zuspitzung des Silikonprothesenskandals in der Plastischen Chirurgie aber auch bei den chirurgisch tätigen Gynäkologen wird die Indikation zur Wiederherstellung der Brust nach Brustkrebs erneut kritisch beleuchtet. Waren es bislang die Argumente der Zeitersparnis (OP mit Silikon ca. 1 Stunde gegen OP mit Mikrochirurgie ca. 4 Stunden) wird es heute zunehmend klarer, dass eine immer wiederkehrende Operation aufgrund der Beschaffenheit von Silikonimplantaten nicht zu vermeiden ist, wenn es um die Wiederherstellung der Brust geht. Hierfür steht uns unter anderem der DIEP Lappen zur Verfügung. Es handelt sich dabei um das Gewebe vom Bauch, dass häufig überschüssig und entbehrlich ist. Mit Hilfe dieses Eigengewebsaufbaus lässt sich ein exzellentes Ergebnis erzielen, welches dauerhaft ist und keine weiteren Folgerisiken in sich birgt, wie leider anhand des aktuellen Skandals bei den Silikonimplantaten der Firma PIP ersichtlich wird.

 

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