Nach einem Brustwiederaufbau mit körpereigenem Gewebe lässt sich die sogenannte Neo-Brust, also das Gewebe, welches z. B. beim DIEP vom Bauch gewonnen wurde, auf verschiedene Art und Weise in Form bringen. Zum einen kann das Gewebe so eingepasst werden, dass die Brust der Gegenseite berücksichtigt wird und beide Brüste (aufgebaute und bereits vorhandene auf der Gegenseite) symmetrisch zu einander sind. Die Plastische Chirurgie vermag im Bereich der Wiederherstellung der weiblichen Brust nach Brustkrebs allerdings auch mehr zu leisten. So kann z. B. die neue Brust, die mit einem Perforatorlappen vom Bauch, Gesäß oder Oberschenkel aufgebaut wurde auch strammer, jugendlicher und weniger `hängend` eingepasst werden. In diesem Falle wird die Gegenseite in einem Eingriff, der frühestens 3 Monate nach dem Brustwiederaufbau erfolgt, gestrafft werden. Diese sogenannte Mammareduktionsplastik oder Brustverkleinerung mit Straffung (gelegentlich auch nur Straffung) kann dann zu einem insgesamt jugendlicheren Aussehen der Brust führen. Die Eingriffe, die mit der Wiederherstellung der weiblichen Brust nach Brustkrebs zu tun haben, werden allesamt von der Krankenkasse bezahlt, so dass hier keinerlei Operationsmaßnahmen unternommen werden, die das Merkmal der Plastischen- Ästhetischen Chirurgie tragen. Es handelt sich bei der Bruststraffung nach Brustrekonstruktion mit körpereigenem Gewebe ganz klar um eine Kassenleistung.

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